Während der Designphase eines Fahrzeuges wird der Platzverbrauch oft zum Problem.

Der Platzverbrauch wird durch das strukturelle Design bedingt, und wie es mit den Außenflächen interagiert.

Sehr oft fängt das konzeptionelle Design mit einem strukturellen Rahmen an. Hier werden die Ladevorgänge von der Arbeitsumgebung bis zur Struktur erledigt. Von diesem Punkt an wird die Position der Fixpunkte, des Rahmens, Bodens, der Anschlüsse für Energiezufuhr und die Position der Antriebseinheit wie der Antriebsstrang, Achsen, Federungsbeine werden berücksichtigt. Dies definiert die primäre Struktur.


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Wenn die Arbeit für das erste konzeptionelle strukturelle Design getan ist, muss das System integriert werden, und an dieser Stelle werden die Wege der verschiedenen Systeme festgelegt. Elektrik und Elektronik, Kraftstoff, Hydraulik, Umgebungssensoren und Sanitärleitungen sind entlang des Fahrzeugs angebracht, wo die Systemkomponenten integriert werden.

An jedem Fahrzeug muss dies in knappe Räume passen und manchmal, bei unzähligen Gründen, sind diese Räume entweder sehr eng oder einfach zu schmal für die Systemkomponenten.

Es mag möglich oder notwendig sein, die primäre Struktur zu verändern, um es zu erlauben, wichtiges Equipment zu installieren, aber das ist immer ein teures Abendeteuer, monetär und zeitlich.

Die weniger teure Alternative ist es, nach etwas zu schauen, was die Rolle des Systemgeräts erfüllt, aber in der schmalen Aufnahmebucht platzfindet.

 

SkelStart BMU 769

Hier passt das  Skelstart handlich rein.


Der knappe Raum für das Starterpack des BMU Class 769 flex war zu klein, um eine Bleibatterie oder Li-Ion Batterie als Stromaggregat des ABB Hilfsnetzgeräts, integriert durch Brush Traction, aufnehmen zu können.

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Dies hat sie mit folgender Art von Zwickmühle zurückgelassen: „Modifizieren wir grundlegend das Design der Antriebsmaschine, um die Batterien zu installieren, oder verlassen wir uns auf die hohe Leistungsdichte von Skelstart, um die Hilfsaggregate anzuwerfen?“

Es ist keine leichte Wahl.

Auf der einen Seite nimmt man eine Auswirkung auf den Projektzeitplan in kauf, um einen neuen Ort zu finden und wählt eine Lösung, die seit Jahrzehenten verfügbar ist, welches die Startfähigkeit ohne neues Designrisiko erfüllt, die gleichen Wartungsintervalle hat und weiter das Risiko eingeht, dass bei  -10 Grad das APS möglicherweise Startprobleme hat.

Auf der anderen Seite integriert man eine Lösung, die einiges an Tests erfordert, was letztlich von dem Designexperten ausgesiebt wird, die alles tun werden, um sicherzustellen, dass ihre Designbestimmung erfüllt wird. Das die Lösung taugt, die ganze Lebenszeit im Fahrzeug verbaut zu bleiben, ohne Wartung und auch noch bei -40 °C arbeitet...

Konservatismus im Design ist eine Absicherung gegen unvorhersehbare Zwischenfälle, aber es kann auch Innovation stiften, und wenn die neue Lösung sich nicht als sehr robust erweist, mit hoher Zuverlässigkeit, wird sie es nicht über das Zeichenbrett hinausschaffen.

Deshalb hat SkelStart diese Hürden genommen und passt nun in die BMU 769s.

Integratoren mögen auf diese neue Antwort für ein altes Problem schauen und die Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeuge erhöhen, indem sie erwägen, die Anlasser-Pakete basierend auf Batterien, durch ultrakondensatorbasierte zu ersetzen.

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Ultrakondensator-Starterpakete können designend werden, um 75V für den Anlasser des Hauptmotors der Maschine bereitzustellen; und vielleicht ist es an der Zeit, zu schauen, wie viel Platz, Leichtigkeit, Zufriedenheit und Sicherheit diese Lösung zusätzlich bringen kann.